Ode an einen Stern (Pablo Neruda)

June 09, 2019

Über das Sterben, die Liebe und das Loslassen

Jedes Leben ist einzigartig und auch jedes Sterben. Von schönen, magischen, liebevollen aber auch tief traurigen, sogar verzweifelten Erfahrungen über das Sterben haben wir alle schon gehört oder diese selbst miterlebt. Was löst ein Sterbender aus? Was erlebt er oder sie? Was die Hinterbliebenen? 

Für ein Buchprojekt freue ich mich auf Menschen, die bereit sind, mir eine solche Geschichte zu erzählen:

  • Warst du schon einmal dabei, als jemand gestorben ist und was hat dich dabei besonders berührt
    oder beeindruckt?

  • Vielleicht warst du nicht direkt beim Sterbeprozess dabei, bist aber betroffen?

  • Gibt es bestimmte Themen und Aspekte, die du gerne erzählen möchtest und von denen du denkst, sie wären es wert, aufgeschrieben zu werden?

  • Könntest du etwas erzählen über den Menschen, der gestorben ist?

Das Projekt zielt auf den versöhnlichen Aspekt des Todes.

Vorrangig interessiere ich mich dafür, was der Tod – neben allem Schmerz–  freisetzt an Versöhnung,
an Freiheit, an Entspannung, Schönheit oder auch Erkenntnis.

Bei tragischen Unglücks- oder Krankheitsfällen mag dies besonders schwierig nachzuvollziehen sein, noch schwieriger beim Tod von Kindern und Jugendlichen.

Auch sind problematische Sterbeprozesse eine Realität, die nicht verleugnet werden möchte. All diese massiven Erfahrungen sind Teil des Lebens und des Todes.

Gibt es Momente, wo sich trotz allem Trost und Liebe findet? Oder auch nur offene Fragen?

Die Absicht des Projekts

"Wir gehören einer Zivilisation an, die zwar den Tod industriell zu produzieren, nicht aber zu integrieren versteht", schreibt Kurt Marti.

Indem wir unsere existenziellen Erfahrungen erzählen, können wir dazu beitragen, dass der intime und individuelle Prozess des Sterbens einen angesehenen Platz in der Gesellschaft bekommt. Jeder Mensch geht seine letzten Schritte alleine und es liegt eine Würde darin, dass er allein geht.
Diese Würde braucht Raum.

Uns alle möge es dazu inspirieren, bewusst und neugierig auf diesen Lebens-Höhepunkt zuzugehen. Mir persönlich liegt am Herzen, die Essenz zu finden, wo Liebe spürbar wird im Tod.

Wer mehr wissen will oder wer Lust hat, mitzuwirken, möchte sich bitte bei mir melden:

Lea R. Söhner
Birchdörfli 51
8050 Zürich

über das Kontaktformular hier auf der Website oder direkt: 
soehner@jute-suisse.ch

Leseproben meiner schon geschriebenen Geschichten dürfen gerne angefordert werden.

 


 


 


 

Helena

Liebe Lea,
toll - ein neues Buchprojekt! Und zu meinem Herzensthema.
Gern möchte ich etwas dazu beitragen - durfte ich doch den Todesmoment meines Vaters (ich war damals 18) und meines zweiten Sohnes Laurenz vor 29 Jahren miterleben.
Lass uns mal wieder treffen, ja?
Liebe Grüsse
Helena

Erhard Söhner

Wow Lea! Das ist super! Gratuliere zu Diesem Deinem wundervollen Buchprojekt!

Barbara-Lilith Picard

Liebe Lea,

es berührt mich, dass du dich mit deiner wundervollen Weise zu Schreiben dem Thema "Tod und Sterben" widmest. Gerne erzähle auch ich dir eine Geschichte aus meinem Leben und wie diese Erfahrung mich und mein Leben verändert hat.
Herzgruss
Barbara-Lilith

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