Wurzeln. Oder: wer wir sind.

January 06, 2022

Nur wenn wir Kraft aus unseren Wurzeln schöpfen, können wir frei sein.


Ahnen,

Heimat, (auch die verlorene)

Märchen, Mythen, Urbilder,

das, was erschaffen wurde, von denen, die vor uns waren:

Philosophie, Musik, Poesie, Literatur, Kunst

Aber auch:

Ackerbau und Viehzucht.

Leben mit der Natur.

Die Härte des Daseins, die Dankbarkeit
und die Gottesfürchtigkeit derer, die sich aus der Natur nährten.

Und das Urwissen, dass alles was ist,
geboren ist aus Weiblichen und besamt vom Männlichen.

Das Ringen um ein menschenwürdiges Leben.

Die Liebe zum Land unserer Vorfahren 
und das Wissen um deren Trauer.

Die Zwiespältigkeit unserer Geschichte,
vor allem der deutschen Geschichte!

 

Aus den Wurzeln formt sich,

wer wir sind.

Wer seine Wurzeln

verleugnet,

wird zum Spielball der Mächtigen.



Wenn Tiere nicht mehr Tiere,
sondern «Nicht-menschliche Personen» genannt werden sollen.


Wenn Muttermilch nicht mehr Muttermilch,
sondern «Menschenmilch» genannt werden soll.


Wenn nicht mehr Mutter und Vater gesagt werden soll,
sondern Elternteil 1 und Elternteil 2

Wenn jahrhunderte alte Kunstwerke umbenannt werden,
weil ihre Titel nicht mehr politisch korrekt sind.

Wenn Shakespeares Denkmal geschliffen wird,
weil er mit Othello den «Mohr in Venedig» geschaffen hat.

Wenn es Deutsche gibt, die sich Anti-Deutsche nennen.


Wenn Professoren ihren Lehrstuhl verlieren,
weil sie die Behauptung aufgestellt haben, es gäbe zwei Geschlechter.

 

Was ist der Sinn dieses Unsinns,

wenn nicht, den Menschen seiner Wurzeln zu berauben

und damit seiner tiefsten Kräfte?

 

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